Am 14. Januar 2023 fand die Eröffnungsfeier des Kulturzentrums „Kirgisisches Haus“ in der Botschaft der Kirgisischen Republik in Deutschland in Berlin statt. An dieser feierlichen Veranstaltung nahmen Vorstandsmitglieder verschiedener Vereine und Organisationen sowie Aktivisten aus diversen Bundesländern teil. Auch die Vertreter der kirgisischen Diaspora in Polen waren zufälligerweise dabei.

Das Dachgeschoss des Botschaftsgebäudes wurde durch die Initiative des Botschafters Ömürbek Tekebaev im letzten halben Jahr komplett saniert und neu eingerichtet. Der oberste Stock besteht aus zwei kleinen Zimmern und einem Konferenzraum mit einem Vorzimmer, wo etwa 30 Menschen platziert werden können. Der Raum ist mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das „Kirgisische Haus“ wurde mit einem traditionellen Segen der Ältesten eingeweiht.

 

Danach folgten die Landeshymne, mehrere Gesänge und musikalische Beiträge. In seiner Begrüßungsrede betonte der Botschafter der Kirgisischen Republik in Deutschland Ömürbek Tekebaev die Bedeutung des neu entstandenen Kulturzentrums für den Zusammenhalt und das Zusammenwachsen der kirgisischen Community in Deutschland, deren Zahl mittlerweile auf fünfzehntausend angestiegen ist.

Er forderte die Landsleute in Deutschland dazu auf, weiterhin geeint zu bleiben und ihren weiteren Beitrag zur Entwicklung Kirgistans zu leisten.

Im Hauptteil der Veranstaltung informierten die Vorstandsmitglieder verschiedener Vereine über die Aktivitäten ihrer Organisationen und geplanten Veranstaltungen. Manche drückten auch ihre Dankbarkeit für die Schaffung eines solchen kirgisischen Kulturzentrums in der Hauptstadt aus und überreichten Geschenke für das Kulturzentrum.  Gegenwärtig gibt es zehn eingetragene Vereine und Gesellschaften, weitere 2-3 werden in den nächsten Jahren hinzukommen. Die meisten von diesen Vereinen sind im kulturellen und humanitären Bereich tätig. In den letzten Jahren sind diese auch bemüht, verschiedene Kultur-, Bildungs- und Sportveranstaltungen gemeinsam durchzuführen. 

Das Vorstandsmitglied des Deutsch-Kirgisischen Kulturvereins – Mahabat Sadyrbek war eine der Hauptorganisatoren des Abends und moderierte wieder einmal mit Bravour und Gelassenheit die Feier. Ihre künstlerische Ader verhalf ihr, die Redner und Vereine auf eine besondere Art und Weise vorzustellen und sorgte für die Erheiterung der Anwesenden. Gemäß der kirgisischen Tradition wurden im Anschluss kirgisische Nationalgerichte angeboten, dabei konnten die Teilnehmer der Veranstaltung in einer herzlichen und freundlichen Atmosphäre miteinander kommunizieren.

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